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Bekanntes Thailand

Kaum zu glauben, dass es endlich los geht. So lange haben wir geplant und Vorbereitungen getroffen. Jetzt, als wir in den Zug Richtung Flughafen steigen, sind wir ganz schön aufgeregt. Die letzten Tage waren emotional, wir haben uns von unseren Liebsten verabschiedet und das eine oder andere Tränchen ist geflossen. Gut, eigentlich nur bei meiner Mama, Schwiegermama und mir. Wir Heulsusen. Trotzdem ist die Vorfreude auf die kommenden Wochen riesig. 8 Wochen haben wir Zeit, so lange wie noch nie. Sonst reisten wir maximal 3,5 Wochen in unserem Urlaub in ferne Länder. Wir sind gespannt wie diese neue Art des Reisens uns so gefällt. 

Welcome to Bangkok

Nach insgesamt 12 Stunden im Flugzeug und einem Zwischenstopp in Dubai, betreten wir abends bekannten Boden. Wir waren wieder in Thailand, allerdings war nur eine kurze Stippvisite geplant, da wir uns auf den Weg Richtung Laos machen wollten. So ging es am nächsten Morgen auch schon weiter in den Norden von Thailand, nach Chiang Rai.

Der Norden von Thailand hat uns 2016 schon sehr gut gefallen und uns war auch dieses Mal wieder klar, dass wir unbedingt nochmal zurückkehren wollten. 

Tipp Schlafen 

Na-Rak-O Resort in Chiang Rai 

Liebevoll eingerichtetes Hostel mit sehr netter Besitzerin

Kleines Frühstück mit Toast, Obst und Kaffee, Kaffee, Kaffee gab es gratis

Frau läuft in einem Hotel eine Treppe hoch.

In unserem Hostel in Chiang Rai fühlten wir uns sofort sehr wohl. Mit dem Roller erkundeten wir die Gegend und folgten dem Tipp zum Sonnenuntergang zum Wat Hyua Plakang, ca. 10 Minuten außerhalb von Chiang Rai, zu fahren. 

Auf dem Gelände befindet sich ein chinesischer Tempel, mit 9 Stockwerken, ein anderer Tempel und eine über 100 Meter hohe Buddha Statur. Der Tipp stellte sich als Geheimtipp heraus, denn es waren wenig Menschen da und der Sonnenuntergang war wirklich toll.

Tipp Sonnenuntergang 

Wat Hyua Plakang

Big Buddha in Chiang Rai bei Sonnenuntergang

Abends aßen wir bestes Thai Food auf dem Nachtmarkt und dann ging es auch schon ins Bett. Am nächsten Morgen wollten wir ganz, ganz früh zum Weißen Tempel, ca. 15 km außerhalb von Chiang Rai, fahren. Der Plan war um 6 Uhr loszufahren, so dass wir direkt mit Öffnung des Tempels da sind. Wenige Stunden später soll es wohl sehr voll werden. Daher unser Motto für morgen: Der frühe Vogel kann uns mal... Ne, der frühe Vogel fängt den Wurm, natürlich.

 

Der frühe Vogel und so

Der Wecker ging um 5:30 Uhr. Wir quälten uns aus dem Bett und zogen uns warm an. Draußen waren es nur 15 Grad. Wir fuhren 30 Minuten raus aus Chiang Rai und schlotterten auf dem Roller. Als wir um 7 Uhr ankamen, war kein anderer Tourist da. Wir freuten uns, alleine durch den Tempel spazieren zu können. Und dann entdeckten wir, warum noch keine andere Menschen da waren...

Der Tempel öffnet nämlich erst um 8 Uhr... 

Im Internet stand, dass der Tempel um 6:30 Uhr öffnet und das Museum um 8 Uhr. Naja, das Internet weiß wohl doch nicht alles. So tranken wir einfach noch einen Kaffee und sahen zu, wie die aufgehende Sonne den weißen Tempel minütlich in anderes Licht tauchte. Auch sehr schön. Um 8 Uhr waren wir dann auch nicht mehr die einzigen Touristen, aber es war immer noch nicht viel los. 

White Tempel in Chiang Rai bei Sonnenaufgang
Tonhände am White Temple Chiang Rai

Der weiße Tempel oder Wat Rong Khun wurde von dem thailändischen Künstler Kositpipat geschaffen. Wie der Name schon verrät ist der Tempel komplett weiß. Gerade mal 20% der geplanten Anlagen wurden bislang gebaut und so wird es noch viele Jahre dauern bis die Tempelanlage vollständig ist. 

Der Weg über die Brücke zum Tempel stellt den Weg von der Hölle zum Himmel dar.

Der Tempel ist wirklich beeindruckend und wir waren froh, so früh da gewesen zu sein. Als wir wieder gefahren sind, wurden Busweise chinesische Reisegruppen vor dem Tempel ausgespuckt. 

 

Weiter gehts nach Laos

Auf dem Rückweg haben wir Bustickets für morgen gekauft. Dann geht es weiter nach Laos. Auch wenn wir nur eine kurze Zeit in Thailand waren, haben wir es wieder sehr genossen. Thailand ist so herrlich einfach. Das Essen schmeckt wunderbar und trotz des Trubels findet man immer noch Ecken wo wenig Touristen sind. Thailand wir kommen wieder, dann länger. Versprochen. 

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